Der Vertrag regelt die rechtkonforme Zusammenarbeit für den Bau und Betrieb der beiden für den Offshore-Windpark Gennaker erforderlichen Offshore-Umspannstationen OSS Darß und OSS Zingst.
"Das Abkommen beseitigt rechtliche und regulatorische Unsicherheiten und setzt einen wegweisenden Präzedenzfall für den Netzanschluss eines Offshore-Windparks in Hoheitsgewässern", sagte 50Hertz am 27. Januar.
Der Offshore-Windpark Gennaker wird in deutschen Hoheitsgewässern innerhalb der 12-Seemeilen-Zone vor der Küste der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gebaut und ist der erste Offshore-Windpark, der unter die "Hoheitswasserregelung" angeschlossen wird, wobei die Betreiber nach Genehmigung nach Genehmigung nach dem Bundes-Immissionskontrollgesetz (BImSchG) Anspruch auf einen Netzanschluss erhalten.
Die Vereinbarung zwischen 50Hertz und Skyborn für die beiden Offshore-Plattformen mit einer kombinierten Netzanschlusskapazität von bis zu 927 MW, die gemeinsam als Teil des Windparks und des Netzanschlusssystems genutzt werden, definiert zentrale Aspekte wie Zusammenarbeit, Verantwortlichkeiten, Haftung, Zahlungsbedingungen, Entwurf, Bau, Installation, Inbetriebnahme und Stilllegung sowie grundlegende Prinzipien für Betrieb und Wartung (O&M).
Gennakers Offshore-Umspannwerke werden von einem Konsortium aus HSM Offshore Energy, Smulders und IV geliefert, wobei Allseas für den Transport und die Installation der beiden Umspannwerke verantwortlich ist. Die Bahnsteige OSS Darß und OSS Zingst befinden sich derzeit im Bau in den Niederlanden.

Die erste von insgesamt fünfzig Windturbinen wurde erfolgreich im Offshore-Windpark Baltic Eagle installiert.

Die Branchenverbände der deutschen Offshore-Windindustrie sowie die gemeinnützige Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE haben heute die Zubauzahlen für das erste Halbjahr 2024 veröffentlicht.

Die Analyse der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE zeigt, was die Zulieferindustrie als Rückgrat des Ausbaus für Investitionen in Deutschland und Europa braucht.